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Berufsbild · Berufslehren EFZ

Elektroniker EFZ — Berufsbild & Perspektiven

Elektronische Geräte entwickeln, bauen, programmieren und prüfen: 4 Jahre Lehre in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie.

·5 Min Lesezeit

Auf einen Blick

Offizieller Name
Elektronikerin EFZ / Elektroniker EFZ
Trägerschaft
Swissmem (Berufsbildung der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie)
Bildungsverordnung
Verordnung des SBFI vom 3. November 2008 über die berufliche Grundbildung Elektronikerin/Elektroniker mit EFZ (SR 412.101.220.90, Fassung Stand 1. Januar 2016)
Dauer
4 Jahre Lehre (3 bis 4 Tage pro Woche im Betrieb, 1 bis 2 Tage Berufsfachschule, 48 Tage überbetriebliche Kurse)
Abschluss
Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)

Berufsalltag

  • Projekte planen: Schaltpläne mit Computerprogrammen zeichnen, Prototypen erstellen und Simulationen durchführen.
  • Leiterplatten und Geräte zusammenbauen, löten und verdrahten, Geräte testen und die technische Dokumentation erstellen.
  • Mikrocontroller programmieren, Software testen und smarte Geräte vernetzen.
  • Geräte und Anlagen in Betrieb nehmen, Fehler suchen und beheben und Bedienpersonal einweisen.
  • Geräte in der Werkstatt oder beim Kunden reparieren.

Wer passt zu diesem Weg

  • Technisches Verständnis und Interesse an Elektrizität, Elektronik und neuen Technologien.
  • Manuelles Geschick, zum Beispiel beim Löten.
  • Zahlenaffinität und Freude am Arbeiten am Computer.
  • Systematische, sorgfältige und exakte Arbeitsweise.
  • Teamfähigkeit.

Eintrittsanforderungen

  • Abschluss der obligatorischen Schule
  • Lehrstelle in einem Betrieb der MEM-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie), alternativ eine vollschulische Ausbildung
  • Bei sehr guten schulischen Leistungen ist zusätzlich die Berufsmaturitätsschule möglich

Wie geht es weiter

  • Berufsprüfung: zum Beispiel Automatikfachmann, Instandhaltungsfachmann, Multimediaelektroniker oder Technischer Kaufmann
    Eidg. Fachausweis.
  • Höhere Fachprüfung: Produktionsleiter Industrie oder Leiter Facility Management und Maintenance
    Höhere Fachprüfung.
  • Höhere Fachschule: Elektrotechniker, Informatiker, Systemtechniker oder Maschinenbautechniker HF
    Technische Vertiefung und Leitungsaufgaben.
  • Fachhochschule: Bachelor in Elektrotechnik/Informationstechnologie, Informatik, Maschineningenieurwissenschaften oder Mikrotechnik
    Die Zulassung hängt von der Hochschule ab.
  • Stellen nach einigen Jahren Erfahrung: Servicetechniker, Entwickler, Werkstatt- oder Betriebsleiter
    Laut berufsberatung.ch möglich.

Wo man arbeitet

  • Maschinenindustrie
  • Hersteller von Kontroll- und Messgeräten (Medizin, Uhren, Fahrzeuge)
  • Testlabors, Telekommunikations- und Wartungszentren
  • Flughäfen, Krankenhäuser und Banken

Für den Eignungstest üben

Viele Lehrbetriebe verlangen für diese Lehre einen Eignungstest wie den Multicheck. Auf bestanden.ch übst du dafür — 10 Probefragen gratis, ohne Konto. Mehr zur Lehrstellensuche im Berufswahl-Leitfaden.

Quellen

Zugegriffen am 11. Oktober 2026. Wenn eine Quelle aktualisiert wurde, schreib uns auf info@bestanden.ch.